08. August 2021

 

Arbeitseinsatz im NSG Insel Langenwerder

 

und in der Pause bleibt immer noch ein wenig Zeit zum Fotografieren.


02. August 2021

 

Nach dem in Nordfriesland

 

innerhalb weniger Tage mehrere Seltenheiten gesehen wurden - Großer Schlammläufer, Grasläufer, Weißbürzel-Strandläufer, Orientbrachschwalbe sowie eine Schwarzflügel-Brachschwalbe - fasste ich kurzer Hand den Entschluss dort ein spontanes Wochenende zu verbringen. Immerhin standen ja auch noch Seeregenpfeifer und Lachseeschwalbe auf dem Programm. Mir war von vorneherein allerdings klar, dass ich niemals alle diese Arten innerhalb von zwei Tagen dort sehen konnte.

 

Zunächst schwand die Hoffnung auf die beiden Brachschwalben. Diese waren schon ein paar Tage zuvor nicht mehr gesehen worden. Am Samstag schaute ich zunächst am Hauke-Haien-Koog vorbei, wo der Große Schlammläufer dann auch recht schnell gefunden wurde. Leider spielte das Wetter nicht mit - Starkregen und Hitzeflimmern wechselten sich im Minutentakt ab - und so musste ich mit einem kurzen Blick durch das Spektiv vorlieb nehmen. Die nordamerikanische Seltenheit war leider sehr weit entfernt und verschwand permanent in der Vegetation, so dass auch an ein Belegfoto nicht ansatzweise zu denken war. Der Weißbürzel-Strandläufer im Rickelsbüller Koog entpuppte sich für mich als Flop, da kaum Limikolen im Gebiet zu sehen waren.

 

Am nächsten Tag nahm ich mir den Beltringharder Koog vor, wo ein Grasläufer und die Seeregenpfeifer zu sehen seien sollten. Nach 1 1/2 Stunden in der Beobachtungshütte und ohne Fund wechselte ich zum Deich, wo ich nach kurzer Zeit einen kleinen Trupp Seeregenpfeifer fand. Leider war die Distanz auch hier groß, dafür standen die Vögel vollkommen frei herum.

Ich wollte schon weiter zum nächsten Weißbürzel-Strandläufer fahren, als dann doch noch eine brandneue Meldung über den Grasläufer eintrudelte. Also schnell zurück zur Hütte! Noch mal suchte ich etwa eine Stunde lang mit mehreren Beobachtern alles ab, doch auch jetzt war er nicht mehr zu finden. Zu schade! Zu guter Letzt wollte ich mein Glück dann wenigstens nochmal beim Weißbürzel-Strandläufer versuchen, doch auch hier wurde ich nicht fündig. Spät Abends auf dem Rückweg kam dann doch noch mal ein Positivupdate des Grasläufers herein. Der Weißbürzel-Strandläufer wurde nicht mehr gesehen.

 

Unterm Strich aber immerhin zwei neue Arten für mich und sehr viele schöne Limikolenbeobachtungen!


26. Juli 2021

 

Der Sommer

 

brachte aus vogeltechnischer und fotografischer Sicht wenig Vorzeigbares. Die meisten Vögel verhalten sich jetzt still und heimlich um ihren Nachwuchs groß zu ziehen und die hohen Temperaturen tuen ihr übriges. Meinen Sommerurlaub verbrachte ich in der Eifel, wo es allerdings erschreckend wenig Vögel gab. Auf der Hinfahrt konnte ich immerhin einen Seidensänger in Jülich hören und auf der Rückfahrt einen weiteren in Köln. Lediglich die Ausflüge in die Drover Heide und nach Luxemburg ins Haff Réimich stachen als sehr lohnend hervor. Eine Woche vor den Unwettern war ich dann zum Glück wieder in der Heimat. 

 

Aus diesem Grund stelle ich hier nur einmal ein paar Fotos ohne weiteren Text zusammen.


24. Mai 2021

 

Karmingimpel

 

sind zusammen mit dem Schlagschwirl der Zugvogel mit dem spätesten Ankunftsdatum bei uns. Erst Mitte Mai kommen die Vögel aus ihrem Winterquartier aus Indien zurück. Die Vögel fallen zumeist durch ihren charakteristischen Gesang auf, welcher gerne von einer Warte aus vorgetragen wird. Seit den 1980er Jahren breitet sich die Art auch im Landkreis Nordwestmecklenburg entlang der Ostseeküste aus. 


23. Mai 2021

 

Abendstimmung kurz vor dem Wolkenbruch


22. Mai 2021

 

Auf Pirsch mit dem neuen Tele

 


15. Mai 2021

 

Mein neues Objektiv ist da!

 

Mein 500mm f4 Tele von Sigma kam gestern an und so musste ich es natürlich auch gleich ausprobieren. Für das erste "richtige" Foto (nach dem Testen) stand dieser Grauschnäpper im Hütelmoor Modell.


09. Mai 2021

 

Beim Birdrace

 

war unser Team Asiola-Quartett zum wiederholten Male erfolgreich und konnte insgesamt 162 Arten innerhalb von - pandemiebedingt - 17 Stunden sehen und hören. Ein Highlight wäre auch sicherlich dieser Ohrentaucher im Prachtkleid gewesen, den wir leider nicht, dafür aber ein anderes Team sehen konnte.

Ohrentaucher sind zu dieser Jahreszeit normalerweise bereits wieder in ihren Brutgebieten in Skandinavien angekommen. Im Prachtkleid sieht man sie deshalb bei uns nur sehr selten.


27. April 2021

 

Beutelmeise, die Dritte

 

Heute morgen war ich nun noch einmal besonders früh auf den Beinen, um vorher noch den wunderschönen Sonnenaufgang über dem Stadthafen zu fotografieren.

Die Beutelmeisen zeigten sich heute allerdings kaum und so kam kein wirklich vorzeigbares Foto zustande. Ein Stück weiter sang dafür ein Feldschwirl frei sitzend auf einem Brombeergestrüpp.


21. April 2021

 

Beutelmeise, die Zweite

 

Am frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, war ich noch einmal vor Ort und konnte endlich bessere Fotos machen.

Auf einer Grünfläche mitten an einer Hauptverkehrsstraße erregten noch zwei Wacholderdrosseln meine Aufmerksamkeit. Sie zeigten kaum Scheu und vertilgten in aller Ruhe Käfer und Regenwürmer.


19. April 2021

 

Beutelmeise, die Erste

 

Seit einer Woche sind auch die Beutelmeisen wieder eingetroffen und schon mit dem Nestbau beschäftigt. Das Nest, welches dem Vogel seinen Namen gibt, ist ein sehr kunstvolles Geflecht aus weichen Fasern und hängt an mehreren Zweigen in Beutelform herab. Der Neststandort ist aus Fotografensicht sehr gut gewählt. Nahe genug an einem rege benutzten Weg, so dass die Vögel keine Scheu vor dem Menschen zeigen und doch so versteckt, dass man nicht ständig komisch angeguckt wird. 

Früh morgens verrät einen nur das Auslöserrattern, wobei sich das dank elektronischem Verschluss oder spiegelloser Systemkameras mittlerweile auch gegeben hat. 

 

Leider war am Nachmittag bestes Gegenlicht, sodass ich noch einmal am frühen Morgen vorbei gucken werde.


17. April 2021

 

Frühlingsboten

 

Nachdem letzte Woche das erste Blaukehlchen an der Hobener Bucht sein Revier besetzt hatte und es mir letztes Jahr nur mittelmäßige Fotos bescherte, habe ich den heutigen sonnigen Morgen ausgenutzt, um es noch einmal zu versuchen.

 

Heute waren zwar alle vier Reviere besetzt, doch die Vögel verhielten sich scheu und sangen immer nur aus dem dichten Schilf. Keine Chance auf ein Foto. Als ich ein Stück weiter gehen wollte und mein Glück im nächsten Schilfabschnitt versuchen wollte, flog im Augenwinkel ein Vogel auf einen kleinen Pfahl. Ganz langsam hob ich das Objektiv und schon sah ich ein singendes Blaukehlchen nur fünf Meter entfernt im schönsten Licht. Fast eine Minute ließ es sich nicht stören und ich konnte endlich ein paar vorzeigbare Fotos machen. 

Plötzlich raschelte es im Schilf und vier große Feldhasen hoppelten heraus und sonnten sich auf der Wiese davor.

Ein Stück weiter saß dieser Zilpzalp in einem Baum, sang lauthals und ließ sich durch mich ebenfalls nicht stören.

Eine überschwemmte Wiese bietet seit einigen Wochen ideale Bedingungen für etliche Enten. Ein großer Trupp Pfeif-, aber auch einige Stock-, Spieß- und Krickenten nutzen den vorübergehenden neuen Lebensraum zur Nahrungssuche. 

 

Besonders war hier ein Knäkentenpaar, welche hier nur sehr selten und verstreut zu sehen sind.

Die Mittelsägerbalz, die bereits im Winter begann geht langsam dem Ende zu. Nur vereinzelt bekabbeln sich mehrere Männchen noch um ein Weibchen.


27. Februar 2021

 

Actitis macularius

 

ist der wissenschaftliche Name einer kleinen Limikole, die in Amerika beheimatet ist. Der Drosseluferläufer.

Gelegentlich verfliegt er sich jedoch auch über den Atlantik und wurde schon in vielen europäischen Ländern nachgewiesen. 

Nachdem am 12. Februar ein solcher Vogel in Kiel gesehen und bestimmt wurde, habe ich erst einmal den großen Ansturm der anderen Vogelbeobachter und Fotografen abgewartet und darauf gehofft, dass der Vogel noch einige Tage zu sehen sein wird. Nachdem der Vogel täglich gesehen wurde und kein Negativ-Update kam, habe ich heute den Weg auf mich genommen. 

 

Die erste Limikole die ich zu sehen bekam, war dieser Rotschenkel, der äußerst zutraulich war und sich in aller Ruhe fotografieren ließ. 

Ein Stück weiter lief tatsächlich der Drosseluferläufer etwa fünf Meter entfernt im Tang umher und störte sich nicht weiter an meiner Anwesenheit.

Außerdem hielten sich noch zwei Austernfischer am Strand auf, welche ebenfalls Fotos auf kurze Distanz zuließen.

Am Strand von Heidkate sind sehr häufig Meerstrandläufer zu sehen. In der Hoffnung auf ein paar weitere Fotos, wurde ich leider von der hohen Entfernung enttäuscht. So reichte es nur für ein Übersichtsfoto. Darauf zu sehen sind Alpenstrandläufer, Sanderlinge und einige Meerstrandläufer.


14. Februar 2021

 

tiefer Winter

 

Nachdem die Temperaturen in den letzten Tagen deutlich nach unten gingen und nachts zeitweise unter -15°C fielen, schien tagsüber fast durchweg die Sonne. Auch bei diesen Temperaturen waren viele Tiere unterwegs um an den wenigen schnee- und eisfreien Stellen nach Nahrung zu suchen. Besonders auffällig war diese Winterflucht bei Waldschnepfen, Schellenten und Zwergsägern. Letztere sind in der Wismarbucht meist nur in sehr kleiner Zahl anzutreffen. Bei der diesmonatigen Wasservogelzählung konnte ich insgesamt 146 von ihnen zählen.


17. Januar 2021

 

Winterstimmung in Mecklenburg


03. Januar 2021

 

Mitten im Wald

 

zwischen Moidentin und Bad Kleinen direkt am Wallensteingraben lag die Brusenbecker Mühle, von der heute nur noch ein kleiner Mauerrest zeugt. 

 

Gestern wurde an dieser Stelle eine Wasseramsel der skandinavischen Nominatform gesehen und fotografiert. Da ich den Wallensteingraben schon einige Jahre erfolglos nach Wasseramseln abgesucht hatte, ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen. 

 

Nach kurzer Suche fand ich den Vogel auch auf einem Stein im Bach. Leider sind die Lichtverhältnisse recht schwierig, da es bedeckt war und das letzte Licht von den Bäumen geschluckt wurde.