27.02.2021

 

Actitis macularius

 

ist der wissenschaftliche Name einer kleinen Limikole, die in Amerika beheimatet ist. Der Drosseluferläufer.

Gelegentlich verfliegt er sich jedoch auch über den Atlantik und wurde schon in vielen europäischen Ländern nachgewiesen. 

Nachdem am 12. Februar ein solcher Vogel in Kiel gesehen und bestimmt wurde, habe ich erst einmal den großen Ansturm der anderen Vogelbeobachter und Fotografen abgewartet und darauf gehofft, dass der Vogel noch einige Tage zu sehen sein wird. Nachdem der Vogel täglich gesehen wurde und kein Negativ-Update kam, habe ich heute den Weg auf mich genommen. 

 

Die erste Limikole die ich zu sehen bekam, war dieser Rotschenkel, der äußerst zutraulich war und sich in aller Ruhe fotografieren ließ. 

Ein Stück weiter lief tatsächlich der Drosseluferläufer etwa fünf Meter entfernt im Tang umher und störte sich nicht weiter an meiner Anwesenheit.

Außerdem hielten sich noch zwei Austernfischer am Strand auf, welche ebenfalls Fotos auf kurze Distanz zuließen.

Am Strand von Heidkate sind sehr häufig Meerstrandläufer zu sehen. In der Hoffnung auf ein paar weitere Fotos, wurde ich leider von der Distanz enttäuscht. So reichte es nur für ein Übersichtsfoto. Darauf zu sehen sind Alpenstrandläufer, Sanderlinge und einige Meerstrandläufer.


14. Februar 2021

 

tiefer Winter

 

Nachdem die Temperaturen in den letzten Tagen deutlich nach unten gingen und nachts zeitweise unter -15°C fielen, schien tagsüber fast durchweg die Sonne. Auch bei diesen Temperaturen waren viele Tiere unterwegs um an den wenigen schnee- und eisfreien Stellen nach Nahrung zu suchen. Besonders auffällig war diese Winterflucht bei Waldschnepfen, Schellenten und Zwergsägern. Letztere sind in der Wismarbucht meist nur in sehr kleiner Zahl anzutreffen. Bei der diesmonatigen Wasservogelzählung konnte ich insgesamt 146 von ihnen zählen.


17. Januar 2021

 

Winterstimmung in Mecklenburg


03. Januar 2021

 

Mitten im Wald

 

zwischen Moidentin und Bad Kleinen direkt am Wallensteingraben lag die Brusenbecker Mühle, von der heute nur noch ein kleiner Mauerrest zeugt. 

 

Gestern wurde an dieser Stelle eine Wasseramsel der skandinavischen Nominatform gesehen und fotografiert. Da ich den Wallensteingraben schon einige Jahre erfolglos nach Wasseramseln abgesucht hatte, ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen. 

 

Nach kurzer Suche fand ich den Vogel auch auf einem Stein im Bach. Leider sind die Lichtverhältnisse recht schwierig, da es bedeckt war und das letzte Licht von den Bäumen geschluckt wurde.