30. August 2020

 

Karrendorfer Wiesen

 

Die Karrendorfer Wiesen nördlich von Greifswald sind Ende August/Anfang September eine der besten Beobachtungsplätze für Odinshühnchen und Sumpfläufer in Mecklenburg-Vorpommern. In der Wismarbucht sind diese Vögel nur recht selten und auch nicht jedes Jahr zuverlässig zu sehen.

Somit stand heute ein Besuch in den Wiesen an, der wohl zum Pflichtprogramm zu dieser Jahreszeit gehört.

 

Beeindruckend sind zu dem die großen Mengen an Graugänsen und Kiebitzen, die hier ihren Schlafplatz haben und früh morgens in die umliegenden Felder zur Nahrungssuche fliegen.

Recht nah am Weg zeigte sich dieser Kampfläufer, wie er zwischen drei Temminckstrandläufern nach Fressbarem suchte.

Drei Odinshühnchen konnte ich direkt nebeneinander sehen. Leider nur im kompletten Gegenlicht. :-(

Direkt neben den Odinshühnchen zeigte sich auch ein Dunkler Wasserläufer auf kurze Distanz, welcher schon fast ins Schlichtkleid mauserte.


08. August 2020

 

Rostock bei Nacht

Blütenmakro

 

Die Fotos entstanden mit einem 35mm f/2.0 Objektiv mit zwischengeschaltetem 12mm Automatik-Zwischenring. Es wurde ein Fokusstack aufgenommen und die Bilder mit Helicon Focus (Methode B) verrechnet.


18. Juli 2020

 

Die Anklamer Polder

 

waren dieses Wochenende mein Beobachtungsziel. Ich hatte mir vorgenommen, Seeschwalben und Limikolen, insbesondere Stelzenläufer, zu fotografieren. Bedingt durch die zu hohen Wasserstände durch Regulierungsmaßnahmen waren leider kaum Watvögel anwesend, dafür aber etliche der gesuchten Raub- und Weißbart-Seeschwalben.

In einem Holzturm brüteten etwa 25 Mehlschwalbenpaare, die unerlässlich Futter für die fast flüggen Jungen herbeischafften.


29.06.2020

 

2 Wochen Urlaub gehen zu Ende

 

In diesem Jahr ging es nach Mittenwald im Allgäu. Mein Ziel war es, in den Bergen wandern zu gehen und dabei möglichst viele alpine Vogelarten zu beobachten. Durch den vielen Regen in der Region war allerdings auch die Blumenwelt beachtlich. Insbesondere Orchideen waren in großer Zahl an vielen Orten zu sehen.

 

Durch Anklicken der Fotos wird der Name der Blume sichtbar.

Neben den Blumen war auch die abwechslungsreiche Landschaft aus Hochgebirge, wilden Flüssen mit vielen Kiesbänken, Mooren und Wäldern mit Totholzanteilen sehr sehenswert.

Und zu guter Letzt habe ich natürlich auch viele Vögel gesehen. Neu für mich waren Tannenhäher, Berglaubsänger, Weißrückenspecht, Grauspecht, Alpendohle, Alpenbraunelle, Schneesperling, Alpenschneehuhn, Felsenschwalbe und Mauerläufer. Auf dem Rückweg habe ich noch kurz einen Stop im Nymphenburger Park in München eingelegt, in dem ein Halsbandschnäpper gerufen hat, der sich jedoch leider nicht zeigte.

Im Kurpark von Mittenwald sang an einer Stelle ein sehr ortstreues Trauerschnäpper-Männchen. Ich konnte es die gesamten zwei Wochen fast immer im selben Baum beobachten.

Andere Tiere außer Vögeln gab es natürlich auch noch. Die Kühe laufen hier wie überall in den Alpen frei auf den Wegen herum


01. Juni 2020

 

Der Polder Rosin

 

ist jedes Spätfrühjahr ein guter Punkt um Wasservögel zu beobachten. Neben allen drei Sumpfseeschwalben brüten dort auch zahlreiche Kormorane, Höckerschwäne und diverse Entenarten. In manchen Jahren gelingen auch Nachweise aller acht europäischen Rallen. Dieses Frühjahr wurden zwei kleinere Hochstände gebaut, durch die man die Wasserflächen jetzt noch besser einsehen kann.

Diese Wasserralle hielt sich direkt vor einem Hochstand auf und ließ sich längere Zeit sehr frei beobachten.
Diese Wasserralle hielt sich direkt vor einem Hochstand auf und ließ sich längere Zeit sehr frei beobachten.
Schilfrohrsänger riefen an vielen Orten im Schilf.
Schilfrohrsänger riefen an vielen Orten im Schilf.
Ein Kuckuck landete in einem Baum.
Ein Kuckuck landete in einem Baum.

Weißbart-Seeschwalben im Polder Levin-Werder.


31. Mai 2020

 

Bunte Gräser und Blumen

 

blühen derzeit auf der Ritenkoppel und bilden so jedes Jahr aufs Neue tolle Farbakzente.


24. Mai 2020

 

Letztes Jahr

 

im Juli und August hielten sich an der Warnow in Rostock-Gehlsdorf ein bis zwei Zwergdommeln auf, welche ich trotz mehrfacher Nachsuche leider nicht wiederfinden konnte.

Umso überraschter war ich, als heute an der selben Stelle ein dohlengroßer beiger Vogel mit schwarzen Flügeln über das Schilf flog und an einem alten Steg gut sichtbar landete. Eine männliche adulte Zwergdommel! Schnell packte ich die Kamera aus und machte ein paar Belegfotos. Leider verschwand der Vogel sehr schnell im Schilf und flog nach ein paar Minuten unvermittelt wieder ab und konnte von mir nicht wieder gefunden werden. 

 

Trotzdem, meine erste Dommelsichtung überhaupt und dann auch noch die deutlich seltenere der beiden europäischen Arten.

 

 


09. Mai 2020

 

Nandus

 

muss man im Wakenitztal nie lange suchen. Dieser Vogel stand zudem direkt an der Straße und ließ sich aus sehr kurzer Distanz sehr gut beobachten und fotografieren.


18.04.2020

 

Dritter Anlauf

 

bei den Ringdrosseln. Aktuell sind es sogar acht Vögel, die sich im Inneren der Büsche verstecken. Zu sehen bekommt man die sehr scheuen Vögel nur, wenn sie rufend - in großer Distanz natürlich - an einem vorbei fliegen. Dafür gab es neben den üblichen Turmfalken und Heckenbraunellen, sogar einen Raubwürger zu sehen und als Sahnehäubchen einen abfliegenden Löffler. Letzterer war leider sehr weit entfernt, weshalb das Foto gerade einmal Belegcharakter hat.


12.04.2020

 

Die ersten Gartenrotschwänze sind angekommen.


11. April 2020

 

Ostersamstag

 

ging es nach Dechow zum Röggeliner See und dem dortigen Moorwanderweg. Der See lag zu Beginn noch komplett unter Nebel und erzeugt eine malerische Stimmung.


10. April 2020

 

Das anstehende Osterwochenende

 

und die darauffolgende Woche habe ich zu teils sehr ergiebigen Ausflügen und die direkte Umgebung genutzt. Gleich früh morgens am Karfreitag ging es zum Lostener See, einem langgestreckten See zwischen Wismar und Bad Kleinen, durch den der Wallensteingraben fließt. Durch die noch niedrigen Temperaturen stieg etwas Nebel auf und sorgte für eine schöne Atmosphäre. 

An der Hobener Bucht gab es auch gleich einige Knüller: neben den ersten Rauchschwalben, waren gleich alle drei Blaukehlchenreviere besetzt und zur Krönung gab es sogar eine Ringdrossel auf der Ritenkoppel. Dieses Art ist Brutvogel der Mittelgebirge und Gebirge (Harz, Schwarzwald, Alpen) und in Norddeutschland nur auf dem Durchzug zu sehen. 


26. Januar 2020

 

Ich sehe wen, den Du nicht siehst

 

So oder so ähnlich erging es mir heute an einem Waldohreulen-Schlafplatz. Im Winter sammeln sich die Eulen, die sonst Einzelgänger sind und bilden Schlafgemeinschaften von teilweise mehreren Dutzend Tieren. An diesem Schlafplatz konnte ich nur zwei entdecken, wobei sicherlich noch weitere Vögel in den umliegenden Kiefern versteckt waren. Leider sind sie nicht nur gut getarnt, auch sitzen sie immer in den Wipfeln, weshalb viele Äste ins Bild ragen.

02. Februar 2020

 

Nachtrag:

 

Nachdem ich noch einen Tipp bekommen habe, wo man die Eulen besser fotografieren kann, war ich heute nochmal vor Ort und konnte insgesamt zwölf Waldohreulen sehen. Zwar waren jetzt weniger Äste im Bild, dafür waren die Lichtverhältnisse nicht besser.


20. Januar 2020

 

Ein sonniges Wochenende

 

habe ich mal wieder genutzt, Vögel in Rostock zu zählen. Beim Rundgang über den neuen Friedhof, fiel mir dieses Eichhörnchen ins Auge, wie es lange damit beschäftigt war, eine Nuss zu knacken. Die meisten Vögel hielten sich leider weit oben in den Bäumen auf oder flüchteten zu schnell, als dass ich Fotos hätte machen können.

Graureiher im Schwanenteichpark
Graureiher im Schwanenteichpark

Was am Samstag nicht vor die Linse kam, wurde dann am Sonntag nachgeholt. Auf der Mittelmole in Warnemünde saß der übliche Meerstrandläufer: Nicht scheu, sondern sehr fotogen.

Zwei weitere typische Warnemünder Arten sind der Strandpieper, welcher von September bis März fast jedesmal in geringer Zahl an einer der drei Molen sitzt und die Haussperlinge, die den alten Strom belagern und immer auf der Suche nach Leuten sind, denen einmal ein Krümmel herunter fällt. Obwohl Haussperlinge häufige Vögel sind, ist es mir noch nie gelungen, wirklich ansprechende Fotos zu machen.

An der Ostmole erlebte ich noch eine schöne Überraschung: Der Mink ließ sich wieder einmal sehen und fraß direkt vor meinen Füßen an einer toten Silbermöwe.